EMD F7 A & B Diesel Lokomotive

Nach dem zweiten Weltkrieg begann EMD eine neue Reihe von Lokomotiven; die Reihe F für Fracht; anzubieten. Es gab F2, F3, F7 und F9 Modelle die jede für sich mehr Leistung und Verbesserungen aufwiesen. Die EMD F7 tauchte zuerst im Jahre 1949 auf und wurde die Nr. 2 in der „Bestseller-Liste“ der von EMD produzierten Lokomotiven. Es wurden zusammen 2366 Führerstand-Ausgerüstete Lokomotiven der A Einheit und 1483 der Führerstandlosen B Einheiten verkauft, die zwischen 1949 und 1953 gebaut wurden.

Obwohl ursprünglich als Güterzuglokomotive angeboten wurde die F7 verstärkt für Personenzüge in ganz Amerika eingesetzt. Sie bekamen dabei so einige prestigevolle Namen wie der „El Capitan“von Santa Fe. Trotz ihrer Popularität äußerten viele Lokführer ihren Unmut über die Handhabung. Missfallen erregte das schwierige Ein- und Aussteigen während der Rangierarbeiten sowie die schlechte Sicht zwischen Lokführer und Rangierer, es sei denn sie lehnten sich sehr weit aus dem Seitenfenster heraus.

Da die F7 überwiegend im Einsatz war bevor das Zwei-Wege-Radio- System eingeführt wurde, sowie die erwähnten Unzulängligkeiten, führte dies dazu, das sie vom Rangierdienst in den allgemeinen Zugdienst wechselte und die F-Einheiten vorwiegend für Hilfsdienste und Ganzzüge verblieben. Dieser Einsatzwechsel wurde später oft mit den enttäuschenden Verkäufen der wesentlich verbesserten F9, welche die F7 ersetzten sollte, in Verbindung gebracht. Der endgültige Rückzug der F-Einheiten fand in den 70er Jahren statt, wobei die meisten immer noch voll Betriebsfähig waren, und deswegen viele von ihnen bei Museumseisenbahnen überlebt haben.

Technische Daten

Hergestellte Stückzahl: 2366 A Einheiten
1483 B Einheiten
Gewicht: 104 t
Länge: 15,44 m
Leistung: 1500 PS (1119 kw)
Max. Geschwindigkeit: 80-164 km/h
Max. Treibstoffbeladung: 3.626 l